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Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine langfristige Erkrankung, die zu Entzündungen in der Lunge, Schädigungen des Lungengewebes und einer Verengung der Bronchien führt, welche die Atmung erschweren.

Obwohl viele verschiedene Ausprägungen dieser Erkrankung existieren, ist nur wenig darüber bekannt, welche Faktoren diese Variationen begünstigen und wie sich die unterschiedlichen Ausprägungen der Erkrankung am besten behandeln lassen.

Letztes Update 26/01/2021
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Symptome


Ursachen


COPD wird von Faktoren verursacht, die Entzündungen in der Lunge hervorrufen. Dazu gehören:

Die Symptome der COPD sind Atemnot und chronischer Husten, mit oder ohne Auswurf. Müdigkeit, Anorexie und Gewichtsverlust können im Laufe der Zeit ebenfalls auftreten. Zu den Hauptmerkmalen der Erkrankung zählen so genannte Exazerbationen. Darunter versteht man Perioden, in denen sich die Symptome verschlimmern. Diese können durch Infektionen oder hohe Schadstoffbelastung ausgelöst werden. Die Symptome der COPD verschlimmern sich mit der Zeit und Exazerbationen können diesen Verfall begünstigen.

Personen mit COPD leiden häufig auch an anderen Erkrankungen, so genannten Komorbididäten. Diese Erkrankungen sind häufig auf dieselben Risikofaktoren zurückzuführen (z.B. Rauchen) und tragen oft zu einer Verschlimmerung des Krankheitsbildes bei.

Die häufigsten Erkrankungen, die mit COPD auftreten, sind Herzerkrankungen, Angstzustände und Depressionen, Osteoporose, gastro-oesophage Refluxbeschwerden, Funktionsstörungen der Muskulatur bzw. des Knochenapparats, Anämie, Lungenkrebs, Diabetes und das metabolische Syndrom.

Vorbeugung


Die Identifizierung der Risikofaktoren sowie ihre Vermeidung ist der wichtigste Schritt in der Vorbeugung dieser Erkrankung. Dazu gehören:

  • Raucher zu ermutigen, mit dem Rauchen aufzuhören
  • Vermeidung der Belastung durch Passivrauchen für ungeborene Babys und Kleinkinder
  • Vermeidung der Belastung durch Innenluftverschmutzung aufgrund von Biomassebrennstoffen in Entwicklungsländern
  • Verhinderung von COPD-Exazerbationen

Diagnose und behandlung


COPD wird mittels Spirometrietest diagnostiziert. Bei diesem Test atmet der Patient in ein Gerät, das als Spirometer bezeichnet wird und die Menge der Luft in der Lunge misst sowie feststellt, wie rasch eine Person ausatmen kann. Wenn der Test zeigt, dass die Person nur eine geringe Menge an Luft ausatmet, kann dies eine Verengung der Bronchien und ein frühes Stadium von COPD andeuten.

Es gibt keine konkrete Heilung für COPD, aber die Erkrankung kann behandelt werden, um die Auswirkungen der Symptome auf den Alltag der Patienten so gering wie möglich zu halten. Zur Behandlung von COPD gehören folgende Maßnahmen:

  • Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen und Luftverschmutzung
  • Verbesserung der Fähigkeit zur körperlichen Betätigung, um Symptome zu lindern
  • Medizinische Behandlung mit Bronchodilatoren, um Exazerbationen zu vermeiden
  • Sauerstoffbehandlung, um Atemnot zu lindern

COPD-Patienten können auch an spezielle Trainingsprogramme überwiesen werden, die als Lungenrehabilitationsprogramme bezeichnet werden. Diese konzentrieren sich darauf, die Fähigkeit der Patienten zur körperlichen Betätigung zu verbessern und Informationen bereitzustellen, die Patienten helfen, ihre Erkrankung zu meistern.

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Gegenwärtige und zukünftige erfordernisse


Es besteht gewaltiger Nachholbedarf bei der Betreuung von Personen, die an COPD leiden. Um dies zu erreichen, empfehlen Experten, Verbesserungen in folgenden Bereichen vorzunehmen:

  • Vermehrte Studien zur aktuellen Prävention, Information, Medikation, Behandlung und Pflege zur Anhebung von Standards in ganz Europa
  • Vermehrte Forschungsaktivitäten zu aktuellen Bewältigungsstrategien für die Erkrankung
  • Neue Therapien, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen
  • Effektivere Strategien zur Raucherentwöhnung
  • Bewusstseinsbildung auf Regierungsebene sowie bei Industrie und Öffentlichkeit in Bezug auf die hohe Belastung durch COPD in Europa
  • Vermehrte Forschungsaktivitäten in Bezug auf die unterschiedlichen Ausprägungen von COPD und ihre wirtschaftliche Belastung der Gesellschaften Europas
  • Es besteht ein Mangel an verlässlichen Daten zu COPD – Mitgliedsstaaten müssen ihre Berichterstattung verbessern
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